Es soll eine Machbarkeitsstudie zur Stützung des oberirdischen und unterirdischen Wasserdargebots im Einzugsgebiet des Straussees durchgeführt werden. Mit der Machbarkeitsstudie soll geprüft werden, ob es unter ökologischen und ökonomischen Voraussetzungen möglich ist, Seewasser aus dem Kriensee, welches mit Sümpfungswasser aus der Wasserhaltung des Kalksteintagebau Rüdersdorf verschnitten ist, in die Zuflüsse des Straussees zurückzuführen.
Es soll eine Machbarkeitsstudie zur Stützung des oberirdischen und unterirdischen Wasserdargebots im Einzugsgebiet des Straussees durchgeführt werden. Mit der Machbarkeitsstudie soll geprüft werden, ob es unter ökologischen und ökonomischen Voraussetzungen möglich ist, Seewasser aus dem Kriensee, welches mit Sümpfungswasser aus der Wasserhaltung des Kalksteintagebau Rüdersdorf verschnitten ist, in die Zuflüsse des Straussees zurückzuführen.
Neben dem Wiedererreichen konstanter Zuflüsse in den Straussee, soll ebenso nach dem Erreichen des Normalpegels im Straussee ein Abfluss über Annafließ, Herrensee, Beckerfließ in Richtung Stienitzsee ermöglicht werden. Somit soll sich auch für diese Feuchtgebiete wieder ein ökologisch stabiler Zustand einstellen.
Für die angestrebte Maßnahme soll außerdem untersucht und bewertet werden, inwieweit die Einleitung von "verschnittenem" Sümpfungswasser in den Klostersee/ Roten Hofgraben, mit Abfluss in den Straussee als WRRL-berichtspflichtigen Gewässer, zu keiner Zustands-Verschlechterung führt. Gleichzeitig sind auch die Auswirkungen der dann um ca. 10 - 15 % geringeren Ableitung von Wasser in das Rüdersdorfer Mühlenfließ zu bewerten. Allerdings wird mit Beendigung des Kalktagebaus in Rüdersdorf (spätestens 2062) die Einleitung des Grubenwassers in das Rüdersdorfer Mühlenfließ/ Kalksee beendet sein. Daher sollen Vorschläge für die weitere Wassereinleitung nach Beendigung des Kalkabbaus entwickelt werden.
Die Bearbeitung der Machbarkeitsstudie gliedert sich in zwei Phasen.
Die erste Phase beinhaltet Fragestellungen bezüglich Wirtschaftlichkeit und Genehmigungsfähigkeit der Wasserüberleitung von dem Kriensee in den Straussee.
In der zweiten Phase werden Fraggestellungen bezüglich des Wasserhaushaltes beantwortet und der Einfluss auf den ökologischen sowie chemischen Zustand der betroffenen Wasserkörper bewertet.
Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Leistungen für Phase 1. Die Leistungsvergabe für die weiteren Untersuchungen in Phase 2 ist abhängig von der positiven Bewertung der Finanzierbarkeit und prinzipiellen Genehmigungsfähigkeit der Fremdwasserstützung in Phase 1.