Die nördliche Hafeninsel liegt nordöstlich der Altstadt von Stralsund und bildet für die Stadt den Übergang zum Sund. Wie eine Art Sund-Terrasse liegt die künstlich aufgeschüttete Insel vor der Altstadt mit einem freien, völlig unverstellten Blick in die Weite und auf den Sund.
Die Hansestadt Stralsund plant die Umgestaltung der Freiflächen auf der Nördlichen Hafeninsel und die Sanierung der Uferkanten auszuführen. In diesem Zusammenhang sind Sondierungen zur Feststellung der Kampfmittelfreiheit für Baugrunduntersuchungen auf der Freifläche sowie im Bereich der Uferkanten wasserseitig notwendig. Zeitgleich sollen Sondierungen zur Feststellung der Kampfmittelbelastung wasserseitig für vorgesehenen Bauarbeiten der gesamten Uferkantenbefestigung durchgeführt werden.
Es ist geplant diese Untersuchungen bis Ende März 2020 abzuschließen.
Mit der Bauausführung soll voraussichtlich ab Herbst 2020 in Bauabschnitten über mehrere Jahre begonnen werden.
Leistungsumfang Sondierungen für die Baugrunduntersuchungen:
— landseitig pro geplanten Bohrloch der Baugrunduntersuchungen je 3 Sondierungen;
— wasserseitige Flächensondierung, diese sollen gleichzeitig als Freigabe der wasserseitigen Bohrungen für die Baugrunduntersuchung dienen (siehe Lageplan).
Flächensondierungen wasserseitig für vorgesehene Bauleistungen im Uferkantenbefestigungsbereich:
Die wasserseitigen Sondierungen werden abhängig von den vorgesehenen Bauarbeiten unterteilt in zweireihige und vierreihige Sondierungen.
Art und Länge der erforderlichen Sondierungen sind im Lageplan Kampfmittelsondierungen sowie in der Ermittlung der jeweiligen Längen dargestellt.
Weitere Angaben sind dem Honorarangebot/Leistungsverzeichnis zu entnehmen.