Objektplanung Freianlagen gemäß Teil 3, Abschnitt 2 HOAI an den Beruflichen Schulen Dillenburg (Gewerbliche & Kaufmännische).
An den Gewerblichen Schulen ist unlängst der Ersatzneubau des Werkstattgebäudes im östlichen Teil des Schulkomplexes in Betreib genommen worden.
Die Kaufmännischen Schulen wurden um ein Geschoss aufgestockt und umfangreich saniert. Auch die Sporthalle wurde in mehreren Bauabschnitten saniert. Zudem erfolgte der Abriss von 2 Hausmeisterwohnungen am Standort.
Aufgrund der umfangreichen Baumaßnahmen und dem damit zusammenhängenden Baustellenverkehr sind nahezu die gesamten Außenanlagen stark in Mitleidenschaft gezogen worden und sanierungsbedürftig. Der gesamte Parkplatz vor den Kaufmännischen Schulen wurde temporär als Baustelleneinrichtungsfläche der Baufirmen benötigt. Im Bereich der Gewerblichen Schulen wurde eine große Fläche als Standort für die Aufstellung von Interimscontainern als Ausweichflächen für die Nutzung als Klassenräume umfunktioniert.
Lediglich die Außenanlagen im unmittelbaren Bereich des neu errichteten Werkstattgebäudes an den Gewerblichen Schulen sind im Zuge des Ersatzneubaus bereits erneuert worden und nicht Gegenstand dieser Leistungsbeschreibung.
Nach Abschluss der Baumaßnahmen der Gebäudeteile mit Freiflächenbezug ist es daher dringend erforderlich, die Außenanlagen der Beruflichen Schulen zu erneuern. Ein Schwerpunkt liegt hierbei auf der Schaffung einer ausreichenden Anzahl an Parkplätzen und der Sicherstellung der Feuerwehrumfahrt, sowie der Aufstellflächen für die Feuerwehr. Zudem sollen attraktive Aufenthaltsflächen für Schüler und Lehrer geschaffen werden.
Es ist geplant eine gemeinsame und mit beiden Schulen abgestimmte Planung der Gesamtaußenanlagen zu erstellen, die dann in den Bauabschnitten A bis D umgesetzt werden soll.
Das Gebäude A der Gewerblichen Schulen befindet sich gegenwärtig in der Überplanung und soll nach aktuellem Planstand mit größerer Grundfläche Ende 2022 bezogen werden. Der umgebende Bereich des Abschnitts E ist somit zunächst nicht Gegenstand dieses Verfahrens, jedoch optional als zusätzliche Beauftragungsstufe anzusehen, die bei Realisierung der Maßnahme als Abrufoption beauftragt werden kann.
Die zu sanierenden Außenanlage weist eine Gesamtfläche von ca. 12 365 m