Es sollen zwei- und dreigeschossige Baukörper errichtet werden mit großen, zusammenhängenden, hellen ca.
5 Meter – hohen Räumen und ausreichend großen zulässigen Verkehrslasten (20 kN/m² im Erdgeschoss (EG)
Technika bzw. 10 kN/m² im Obergeschoss (OG)).
Anforderungen an Schallschutz, Erschütterungsschutz und Ex-Schutz sollen berücksichtigt werden.
Die Gesamtbaukosten (Kostengruppe (KG) 200 bis 700) betragen rund 23 300 000 EUR netto. Die Kosten der
KG 300 und KG 400 betragen rund 18 500 000 EUR netto.
Ziel des Verfahrens ist die Vergabe der Leistungen der Tragwerksplanung nach Teil 4 Abschnitt 1 § 51 HOAI.
Zunächst Leistungen der Leistungsphasen (LP) 3 bis 4 nach Anlage 14 der HOAI sowie optional stufenweise
Beauftragung der LP 5 bis 8.
Die Liegenschaft befindet sich im Campusgelände der TU Bergakademie Freiberg.
Das Vorhaben beinhaltet den 2. Bauabschnitt eines Hallenkomplexes zwischen dem Kegel-Rammler-Bau an
der Leipziger Straße und dem 1. Bauabschnitt des Hallenkomplexes an der Lampadiusstraße. Dieser wurde als
Konjunkturpaket (KJP) II bereits im Jahre 2010 errichtet.
Der zweite Bauabschnitt soll im Anschluss an eine im 1. Bauabschnitt errichtete Brandwand erfolgen. Die
Struktur mit einem Wechsel von zwei- und dreigeschossigen Baukörpern der Technikumsflächen und den
dazwischenliegenden Hallenkörpern setzt sich somit fort.
Prinzipiell besteht der Neubau aus zwei unterschiedlichen Baukörpertypen.
Die zwei- und dreigeschossigen Baukörper der Technikumsflächen sollen als Stützen-Riegelkonstruktion
errichtet werden. Die Außenfassade wird mit Porenbetonbauteilen geschlossen. Große, zusammenhängende,
helle ca. 5 Meter (m) – hohe Räume mit ausreichend großen zulässigen Verkehrslasten (20 Kilo-Newton pro
Quadratmeter (kN/m²) im Erdgeschoss (EG) Technika beziehungsweise (bzw.) 10 kN/m² im Obergeschoss
(OG)) bieten alle Voraussetzungen für zukünftige Anforderungen. Die Trennung zwischen den einzelnen
Räumen erfolgt durch leichte Trennwände gemäß (gem.) den bauphysikalischen Anforderungen. Diese können
bei Änderung der notwendigen Raumbreiten wieder entfernt werden.
Die Hallenwände bestehen aus Stahlbetonscheiben mit langgestreckten Öffnungen zu den Fluren des
Technikums. Die Dachkonstruktion der 17,5 Meter (m) spannenden Halle erfolgt mit Stahlträgern. Die Flexibilität
der Hallennutzung wird durch einen die Gesamtfläche bestreichenden Kran realisiert. Der Hallenboden soll eine
Verkehrslast von 30 kN/m² aufnehmen.
Anforderungen an Schallschutz, Erschütterungsschutz und Ex-Schutz sollen berücksichtigt werden.