Bhf Frankfurt-Griesheim, barrierefreier Ausbau, Projektsteuerung, LST 3.
Der Auftragnehmer übernimmt die Projektsteuerung auf Auftraggeberseite zur kosten-, termin- und qualitätsgerechten Abwicklung des Gesamtprojektes mit dem vorrangigen Ziel der erfolgreichen Inbetriebnahmen unter Berücksichtigung der Regelwerke und Prozesse der Bahn, der Regelungen des Eisenbahnbundesamtes und sämtlicher geltenden Vorschriften und gesetzlichen Randbedingungen (Leistungsstufe 3).
Der Bahnhof Frankfurt Griesheim soll gesamthaft saniert und barrierefrei ausgebaut werden. Das Projekt beinhaltet im Wesentlichen folgende Maßnahmen:
— Neubau des Haus- und Mittelbahnsteigs (96 cm ü. SO) in konventioneller Bauweise mit einer Nutzlänge von jeweils 210 m einschließlich barrierefreien Zugängen, taktilem Leitsystem und Bahnsteigausstattung,
— Neubau der bahnsteigverbindenden Personenunterführung (PU West) einschließlich 2 Aufzügen sowie einer Zugangstreppe zum Hausbahnsteig (Nutzbreite 2,40 m) und 2 Zugangstreppen zum Mittelbahnsteig (Nutzbreite jeweils 1,60 m). Die PU wird mittels eines Kunstwettbewerbs ausgestaltet,
— Ertüchtigung der stadtteilverbindenden Personenunterführung (PU Ost) einschließlich 2 Aufzügen sowie dem Neubau der Treppenanlage zur Nordseite und Ertüchtigung der Treppe zur Südseite. Die Pu wird mittels eines Kunstwettbewerbs ausgestaltet,
— Neubau Bahnsteigüberdachung von Haus- und Mittelbahnsteig auf jeweils 84,0 m,
— Neubau eines Prellbocks auf einem Abstellgleis im Bahnhof Griesheim, inkl. der notwendigen Gleisanpassungen.
Zum städtebaulichen Wettbewerb „Neue Mitte Griesheim“, ausgelobt durch die Stadt Frankfurt, bestehen Schnittstellen.