Für die Universität des Saarlandes soll auf dem Campus Saarbrücken ein neues Forschungsgebäude entstehen. Innerhalb des baulich dicht genutzten Campus wird der Neubau auf einer bis zum Maßnahmenbeginn freigeräumten Fläche errichtet. Dieser dient als Zentrum zur Bündelung unterschiedlicher Forschergruppen in den Fachbereichen Experimentelle und Theoretische (Bio-) Physik. Neben Bereichen, die einzelnen Arbeitsgruppen zugeordnet sind, gibt es auch gemeinsam genutzte Bereiche, wie z. B. Seminarräume, Gemeinschaftslabore (biologische, chemische oder physikalische Labore) oder Speziallabore wie Reinraum und Zellkulturlabor. Zudem werden auch Zonen zum Austausch von wissenschaftlichen Erkenntnissen oder Präsentationen benötigt, die gemeinschaftlich genutzt werden. Die Nutzung als Seminar- und Konferenzräume ist ggf. unter Anwendung der VStättVO zu planen.
Die Flächen des Raumprogramms belaufen sich auf ca. 3 900 m
Projektbeschreibung:
Bei der Realisierung des Forschungsgebäudes wird die Gründung hinsichtlich der empfindlichen Laborgeräte ein wesentliches Thema sein. Bereits geringe Vibrationen von außerhalb können zu minimalen Abweichungen bei Messungen führen. Bei den Nachbargebäuden waren besondere Gründungsmaßnahmen in Form von einer Pfahlgründung bzw. einer elastisch gebetteten Bodenplatte erforderlich. Bei Realisierung des Neubaus wird eine vorherige spezielle Untersuchung notwendig sein.
Bei den Nachbargebäuden wurden bei den Aufschlüssen eine prinzipielle Baugrundschichtung vorgefunden: Auffüllungen, Buntsandsteinsande, Felszersatz und Fels (Bundsandstein).
Leistungsumfang:
Es wurden Leistungen der Tragwerksplanung gem. §§ 49 ff. HOAI LPH 1-6 vergeben, vorbehalten bleibt zusätzlich die Beauftragung der ingenieurtechn. Kontrolle als besondere Leistung.
Projektkosten:
Die Bauwerkskosten werden mit ca. 10,6 Mio. EUR netto KG 300 bzw. 8,9 Mio. EUR netto KG 400 veranschlagt.