Subsurface surveying services | Tenderlake

Subsurface surveying services

Contract Value:
-
Notice Type:
Contract award notice
Published Date:
23 October 2018
Closing Date:
Location(s):
DED42 Erzgebirgskreis (DE Germany/DEUTSCHLAND)
Description:

Die Landestalsperrenverwaltung Sachsen, Betrieb Freiberger Mulde/Zschopau hat im Ergebnis der Hochwasserschutzkonzeption Nr. 22, Flöha bis Pegel Borstendorf mit Schweinitz und Schwarzer Pockau, zur Umsetzung des festgelegten Schutzzieles für die Stadt Pockau-Lengefeld in der Ortslage Pockau verschiedene Hochwasserschutzmaßnahmen geplant.

Das Plangebiet ist in 10 Baulose eingeteilt.

Die örtlichen Maßnahmen erstrecken sich auf einer Länge von ca. 2,2 km beginnend von der Mündung der Schwarzen Pockau in die Flöha flussaufwärts. Die geplanten Maßnahmen bestehen aus einer Vielzahl von Einzelvorhaben (Ufermauererhöhungen, Neubau von Hochwasserschutzmauern, Brückenabriss, Brückenneubau usw.)

Auftragsgegenstand sind Leistungen der Überprüfung auf Kampfmittel und Freigabe der Arbeits-/Verdachtsflächen.



Auftragsgegenstand sind eistungen zur Kampfmittelprüfung und -freigabe der Arbeits-/Verdachtsflächen, Bohransatzpunkten sowie von Baugruben/Schürfen. Betroffene Bereiche sind freizumessen bzw. der Aushub bzgl. des Antreffens von Kampfmitteln in Form einer baubegleitenden Kampfmittelbergung gemäß DIN ATV 18323 zu überwachen.

Die Verfahrensauswahl für die Flächensondierung liegt im Ermessen des AN (DIN ATV 18323). Das Detektionsverfahren muss bei laufendem Straßen- oder Baustellenverkehr eingesetzt werden können. Es ist von ferromagnetischen Beeinträchtigungen durch Anlagen wie zum Beispiel Gasleitungen, Starkstromleitungen oder Bauschutt oder ähnlichen ferromagnetische „Störern“ auszugehen. Die Straßen- oder Wegeoberflächen dürfen bei der Messung nicht beschädigt werden. Eine anschließende weitere Nutzung muss gegeben bleiben.

Flächen, auf denen ein Bodenaushub vorgesehen ist, sind auf Kampfmittelfreiheit zu überprüfen. Ggf. ist die Überwachung der Aushubarbeiten in Form der baubegleitenden Kampfmittelbergung durch einen Feuerwerker und Sondenführer erforderlich. Nach Beendigung der Aushubarbeiten ist die Baugrubensohle auf Kampfmittelfreiheit zu überprüfen. Mittels Oberflächen- und/oder Bohrlochsondierung festgestellte Störkörper sind maschinell/manuell lagenweise mit sofortiger Nachdetektion freizulegen und durch eine verantwortlichen Person gemäß §§ 7, 19 und 20 SprengG (Feuerwerker) mit gültigem Befähigungsschein nach § 20 SprengG zu identifizieren.

Sollte die Freilegung und Bergung tiefliegender und/oder großer Objekte notwendig werden, ist u. U. eine gesonderte Abstimmung zwischen AG und AN in Abstimmung mit dem KMBD des Freistaates Sachsen empfehlenswert.

Eventuell notwendige verkehrsrechtliche Anordnungen erwirkt der AG und stellt diese dem AN zur Verfügung.

Das Ergebnis der Kampfmittelfreigabe ist grundsätzlich schriftlich zu dokumentieren.

Auftragsgegenstand sind daher nachfolgende Leistungen:

— Flächensondierung der Arbeits-/Verdachtsfläche,

— Kampfmittelprüfung mittels Bohrlochsondierung, inkl. Durchführung der Bohrung bis in geeignete Tiefe,

— Prüfung von Flächen (Baugruben, Schürfe) auf Kampfmittelfreiheit mittels Oberflächenmessung,

— wenn erforderlich, baubegleitende Kampfmittelbergung bei Baggerschürfen und Aushubarbeiten von Baugruben durch Feuerwerker mit aktuell gültigem Befähigungsschein nach § 20 SprengG,

— wenn erforderlich, Überwachung des Freilegens und Identifizierung von Störkörpern durch Feuerwerker mit aktuell gültigem Befähigungsschein nach § 20 SprengG,

— behördliche Anzeigen,

— zeitliche und örtliche Abstimmungen mit den beauftragten Bau-/Bohrunternehmen, welches vor Beginn der Bohrarbeiten die gültige Erlaubnis gemäß § 7 Sprenggesetz vorlegen muss. Die Bohrlochsondierungsarbeiten sind durch einen Befähigungsscheininhaber zu leiten und zu überwachen. Im innerstädtischen Raum ist zu beachten, dass der Bereich des ersten Bohrlochs mittels geeigneter Detektionsmethode und –technik oberflächlich auf Kampfmittel überprüft werden muss. Die notwendigen Suchschachtungen für Leitungen, Medienträger usw. erfolgt in Form des lagenweisen Ausbaus des Bodens mit sofortiger Nachdetektion der jeweils neuen Grubensohle. Diese Schachtarbeiten sind durch eine baubegleitende Kampfmittelbergung zu überwachen,

— Dokumentation mit folgendem Inhalt: Angabe der bearbeiteten Fläche, Karten- oder Katasterauszug, die angewandte Detektionsmethode mit welchen Detektionsgerät unter Angabe der Suchstufen bzw. Suchstärken der Freigaben,

Anforderungsprofil:

— Nachweis der Erlaubnis nach § 7 SprengG,

— Nachweis eines Befähigungsscheins nach §§ 7, 19 +20 SprengG.

Awarded to:
Hochwasserschutzmaßnahmen an der Schwarzen Pockau in Pockau HWSK 22-Kampfmitteluntersuchungen
Kampa Kampfmittelbergung GmbH, Landsberg (DE)
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The Buyer:
Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Freiberger Mulde/Zschopau
CPV Code(s):
71352000 - Subsurface surveying services