Mit dem Ankauf des ehemaligen städtischen Schulgebäudes durch die Stadt 2016 ergibt sich die Möglichkeit den Standort des unter Denkmalschutz stehenden ehemaligen Klausurflügels des Franziskanerklosters aus dem 13. Jahrhundert und des Schulgebäudes aus dem 19. Jahrhundert zu einem Ort für Kultur und Bildung zu entwickeln. Das von 1995 bis 2016 als Verwaltungsgebäude der Allgemeinen Ortskrankenkasse (AOK) genutzte Gebäude, übernimmt dabei die für den Klausurflügel notwendige Infrastruktur. Dadurch kann der Eingriff in die denkmalgeschützte Substanz minimiert werden. Ermöglicht wird auch eine barrierefreie Erschließung des Obergeschosses des Klausurflügels, ebenfalls verbunden mit der alten Schule. Das neue Verbindungsbauwerk zwischen der neuen Bibliothek und dem alten Klausurgebäude zeichnet den Verlauf der einstigen Apsis nach.
Als Ersatzneubau für den abzubrechenden Gebäudeteil aus den 1980er Jahren wird in gleicher Breite, jedoch auf die Gebäudelänge des ehemaligen Schulhauses angepasst, ein neuer Anbau in konventioneller Bauweise aus Mauerwerk mit Betondecken erstellt.
Im Projekt Kloster Gransee (Ort für Kultur und Bildung) sollen in 2 Bauteilen (BT1: Klausurgebäude, BT2: Bibliothek) Demontageleistungen für das Gewerk Elektrotechnik durchgeführt werden.
Im Bauteil 1 (EG, 1.OG) sollen auf einer BGF-Fläche von ca. 600m² (geringer Installationsumfang) sämtliche vorhandenen Elektroinstallationen (Unterverteilung, Leuchten, Steckdosen, Leitungen, Leerrohre, ...) demontiert und fachgerecht entsorgt werden.
Im Bauteil 2 (KG, EG, OG, DG) sollen auf einer Fläche von ca. 520m² (mittlerer Installationsumfang) sämtliche vorhandenen Elektroinstallationen (Hauptverteilung, Unterverteilungen, Leuchten, Steckdosen, Leitungen, Trassen, Brüstungskanäle, Leerrohre, Rauchmelder, Datendosen, ...) demontiert und fachgerecht entsorgt werden.
Im Vorfeld zur Demontage erfolgt mit dem AG und der Bauüberwachung ein Baudurchgang, bei welchem festgelegt wird, welche Bauteile demontiert und zur Einlagerung an den Bauherrn übergeben werden.