Die Phillips Universität Marburg plant den Neubau der Synthetischen Mikrobiologie auf den Campus Lahnberge.
Das Forschungsgebäude beinhaltet Laborflächen (u. a. S2-Labore und Isotopenbereiche) und Büroflächen, einen Hörsaal, Besprechungsräume, einen Rechnerraum sowie jeweils zugehörige Nebenräume. Die Gebäudestruktur ist für den Einsatz von hochauflösenden Mikroskopen (Transmissions-Elektronenmikroskop sowie Lichtmikroskopen) vorzusehen.
Der für den Neubau genehmigte Bedarf liegt bei 6 236 m² Nutzfläche 1-6, welche sich aufteilt in 5 017 m² NF 1-6 zur Nutzung durch die Universität und 1 219 m² NF 1-6 zur Nutzung durch die Max-Planck Gesellschaft.
Es besteht eine Kostenobergrenze von 37 200 000 EUR brutto für die Kostengruppen 300 – 400 (Bauwerkskosten).
Die Vorgaben der Nachhaltigkeitsstrategie Hessen – Kabinettsbeschluss zur CO2 neutralen Landesverwaltung vom 17.5.2010 sind einzuhalten.
Ziel des Verhandlungsverfahrens mit vorheriger Vergabebekanntmachung nach § 3 Abs. 1 VOF (2009) ist die Vergabe der Fachplanerleistungen der Technischen Ausrüstung,
— Anlagengruppe 4 – Starkstromanlagen.
— Anlagengruppe 5 – Fernmelde- und informationstechnische Anlagen und
— Anlagengruppe 6 – Förderanlagen gemäß § 53 sowie § 55 HOAI 2013, i. V. mit Anlage 15.1, Leistungsphasen 3-8, optional die Leistungsphase 9.
Durch das Hessische Baumanagement wurde die ES-Bau in Eigenleistung erstellt.
Folgende weitere Vergabeverfahren erfolgen zeitnah: Objektplanung Gebäude (gemäß § 34 HOAI 2013) und Projektsteuerung (gemäß § 2 Heft 9 der Schriftenreihe AHO, Stand Mai 2014), sowie zeitgleich: Fachplanerleistungen der technischen Ausrüstung ALG 1, 2, 3, 7 und 8 (gemäß § 53 sowie § 55 HOAI 2013), Fachplanerleistungen der technischen Ausrüstung ALG 7 Laborplanung (gemäß § 53 sowie § 55 HOAI 2013) sowie Fachplanerleistungen der Tragwerksplanung (gemäß § 49 und § 51 HOAI 2013).