Die Stadtbau Ettlingen GmbH plant die Umnutzung des ehemaligen Festplatzes durch Überbauung mit einemGenerationenpark.
Das Baugrundstück liegt am südwestlichen Stadteingang von Ettlingen auf dem ehemaligen Festplatz an derRastatter Straße/Dieselstraße in 76275 Ettlingen.
Das Gelände ist weitgehend eben und liegt auf einer Höhe von ca. 129,5 bis 130,5m NHN.
Das Baufeld liegt in einem Wasserschutzgebiet „WW Mörscher Wald". Wasserschutzgebietszone III B.
Die zu errichtende Wohnbebauung umfasst 2 L-förmige Baukörper mit Innenhof und einem flächig ausgebautenUntergeschoss mit Kellerräumen und einer gemeinsamen Tiefgarage. Über das Untergeschoss/Tiefgarage,welche die beiden Baukörper miteinander verbindet, entwickelt sich der grüne Quartiersplatz.
Beide Gebäudeteile müssen durch Gebäudetrennfugen des Typs II (Bewegungen > 10 mm) getrennt werden. Die Bewegungsfuge soll mit Hilfskonstruktion, Abdeckung und Bitumenbahnen ausgeführt werden. Im Gebäude 1 Seniorenund Jungeswohnen werden 2 Bauteilfugen benötigt. Im Gebäude 2 Familienwohnen reicht eine Trennfuge aus. Die genaue Lage und Ausbildung ist den Grundrissen und Details zu entnehmen.
Provisorische Abdeckungen bzw. Notabdichtung sind an allen Durchdringen in den Dachflächen anzubringen.
Auf den Dächern 2 und 5 sind Dachterrassen vorgesehen.
Diese haben einen Belag aus Betonwerksteinplatten der auf einem Splittbett aufliegt.
Die Abdichtungsarbeiten werden in 4 Teilabschnitte bzw. in 4 getrennt betrachtete Flächen untergliedert.
— Hauptdächer (Dach 1 – Dach 5):
Nach Fertigstellung des Rohbaus und aller Rohrdurchführungen muss unmittelbar eine geeignete Notabdichtung der Dachflächen und der Attiken erstellt werden. Daran anschließend kann der restliche Dachaufbau verlegt werden.
— Dachfläche Tiefgarage:
Da die Dachfläche der Tiefgarage Bewegungsfläche der gesamten Baustelle, ist sollte die Fertigstellung der Abdichtung und Dämmung nach hinten geschoben werden.
Lediglich der Sockelbereich (Notabdichtung,
Bautenschutz und Perimeterdämmung/ Verzögerungsstreifen) muss vor Abbau des Gerüstes (vor dem Verputzen) erfolgen. Nach Abbau des Gerüsts kann der restliche Dachaufbau verlegt werden.