Die Leistungen des Auftragnehmers umfassen die Technische Ausrüstung, Anlgr. 4 und 5 gem. Teil 4 Abschnitt 2 HOAI für den Neubau einer Energiezentrale für das Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz, Leistungsphasen 2-9 (teilw. nur in Teilen, LPH 4 nur Besondere Leistungen) gem. § 55 HOAI, ergänzt durch
Besondere Leistungen, insbesondere:
— Bestandsaufnahme Elektrostruktur der Liegenschaft
— Bilanzierung des elektrischen Energiebedarfs der Liegenschaft
— Vorabstimmung und später Abstimmung mit dem zuständigen EVU
— Werksabnahme Netzersatzanlagen
— Erstellung der Bau- und der Bestandsdokumentation nach RBBau Abschnitt H
— Überwachung der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfristen
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Der Auftraggeber stellt dem Auftragnehmer die ES-Bau, Teil I bis IV als Grundlage für die weitere Planung zur Verfügung.
Das Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz ist ein Schwerpunktkrankenhaus mit traumatologischer Notfallversorgung, Zentrum für interdisziplinäre Gefäßmedizin und Herzchirurgie, Kopf-Zentrum und onkologischem Zentrum. Die Liegenschaft liegt an der L52, Rübenacher Straße 170 im Stadteil Koblenz-Metternich.
Die Liegenschaft hat eine Gesamtgröße von ca. 180.000 m
Auf Basis der vorliegenden Masterplanung wird die Liegenschaft umstrukturiert und unter anderem ein neues Funktionsgebäude (OP-Trakt, Highcare-Bereich, Notaufnahme), eine Rettungswache und ein Unterkunfts- und Aulagebäude errichtet. Einhergehend mit diesen baulichen Maßnahmen ist der Neubau einer Energiezentrale umzusetzen.
Bei der Planung, Ausschreibung und Bauausführung der Energiezentrale sind die gültigen Gesetze und Vorschriften nach dem Stand der Technik, die Regelungen der RBBau, sowie auch die bundeswehreigenen Auflagen, Richtlinien und Regelwerke (z.B.: Baufachliche Richtlinien (BFR); zutreffende Grundsätzliche Militärische Infrastrukturforderungen und Bereichsvorschriften) zu beachten.
Die folgenden Leistungsinhalte sind unter anderem beinhaltet:
Energiezentrale:
— Starkstromanlagen mit Mittelspannungsschaltanlage, Transformatoren, Niederspannungshauptverteilung, Netzersatzanlagen
— Fernmelde- und informationstechnische Anlagen
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Infrastrukturelle Anbindung:
— Anbindung der Energiezentrale an die Mittelspannungsversorgung des zuständigen EVU unter Einbindung der bauseits vorhandenen und verbleibenden Übergabestation
— Anbindung der bauseitigen Brennstoffversorgungsleitung NEA an die Energiezentrale, sowie Erweiterung zur Versorgung des Neubau 1.BA
— IT-Anbindung der Energiezentrale
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Die Gesamtkosten der Maßnahme (KG 200-600) betragen ca. 13.000.000 EUR brutto.
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Folgende Termine sind zu beachten:
Erstellung der ES-Bau in EW-Bau-Qualität: 28 Wochen nach Auftragserteilung.