Der Eigenbetrieb Abwasser der Stadt Rheda-Wiedenbrück beabsichtigt auf der Kläranlage (103 500 EW)den Bau einer vierten Reinigungsstufe zur Elimination von Mikroschadstoffen mit Ozon und vorgeschalteter Tuchfiltration.
Ausgeschrieben wird die Ablaufleitung DN 900 GFK vom Ablauf Ozonanlage bis zur Anbindung an das Hochwasserpumpwerk mit einer Länge von ca. 89 m mit einem Umlenkschacht. Außerdem werden ca. 110 m Rohrleitungen aus PE100 und PE 80 verlegt.
Die Leistungen beinhalten die Errichtung einer Ablaufleitung und deren Anschluss an die beiden zu verbindenden Bauwerke. Dies ist einerseits das neu errichtete Bauteil Ozonung/MBBR sowie das vorhandene Hochwasser-Pumpwerk. Zur Anbindung der Ablaufleitung an das Hochwasserpumpwerk ist eine Kernbohrung ca. DN 1 100 in der Aussenwand des Pumpwerks herzustellen.
Der Leitungsverlauf erfordert einen Umlenkschacht. In räumlicher Nähe zum Umlenkschacht befindet sich eine Klarwasserleitung in DN 700 GGG, welche bis jetzt die Ablaufleitung der Nachklärbecken darstellt. Diese kreuzt die neue Ablaufleitung. Zukünftig ist die Klarwasserleitung nicht mehr notwendig, sodass sie im Rahmen der Baumaßnahme unterbrochen und stillgelegt wird. Für den Zeitraum zwischen Stilllegung der Leitung DN 700 und der Inbetriebnahme der neuen Rohrleitung wird extern ein Provisorium betrieben. Darüber hinaus wird zwischen einem vorhandenen Schacht und dem Bodenretentionsfilter eine Anschlussleitung erstellt (DN 150, Länge: ca. 10 m).