Modellprojekt Smart City "DATEN:RAUM:FREIBURG", Fehrenbachallee 12, 79106 Freiburg.
Entwicklung und Implementierung einer urbanen Datenplattform für die Stadt Freiburg.
Gegenstand des Verfahrens sind Sach- und Dienstleistungen mit dem Ziel, eine urbane Datenplattform aufzubauen. Als System of Systems im Sinne der DIN SPEC 91357 soll der DATEN:RAUM:FREIBURG eine dezentrale, verteilte Informationsintegrationsarchitektur zur Bereitstellung von mehrfach nutzbaren Daten und Datendiensten sein. Durch eine virtuelle Verbindung mit anderen Datenräumen auch außerhalb der Stadtverwaltung soll sich das Anwendungsspektrum beliebig erweitern lassen.
Die Einzelheiten sind der Leistungsbeschreibung zu entnehmen. Die Umsetzungsfrist beträgt 36 Monate, beginnend mit Vertragsabschluss.
Die Digitalstrategie der Stadt Freiburg "Freiburg.Digital.Gestalten. gemeinwohlorientiert & nachhaltig" wurde im Dezember 2019 durch den Gemeinderat verabschiedet und genießt hohen politischen Rückhalt und wurde mit ausgeprägten partizipativen Elementen erarbeitet.
Eine der Basismaßnahmen der Freiburger Strategie ist das Projekt "DATEN:RAUM:FREIBURG". Es wird im Rahmen der zweiten Staffel der „Modellprojekte Smart Cities“ durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauen (BMWSB) gefördert.
Die Stadt Freiburg hat in einer Prototypphase gemeinsam mit zwei konkurrierenden Konsortien (PCP Verfahren) jeweils zwei Prototypen entwickelt (nähere Informationen auf digital.freiburg.de). Dabei wurden auch erste Erkenntnisse gesammelt wie eine zukünftige Datenplattformarchitektur aussehen soll. Die Ergebnisse dieser Prototypphase sind in die Anforderungen dieser Ausschreibung eingeflossen (s. Anlage Leistungsbeschreibung).
Gegenstand des Verfahrens sind Sach- und Dienstleistungen mit dem Ziel, eine urbane Datenplattform aufzubauen. Als System of Systems im Sinne der DIN SPEC 91357 soll der DATEN:RAUM:FREIBURG eine dezentrale, verteilte Informationsintegrationsarchitektur zur Bereitstellung von mehrfach nutzbaren Daten und Datendiensten sein. Durch eine virtuelle Verbindung mit anderen Datenräumen auch außerhalb der Stadtverwaltung soll sich das Anwendungsspektrum beliebig erweitern lassen.
Das Ausschreibungsverfahren ist in zwei Stufen aufgeteilt:
In der 1. Stufe (Teilnahmewettbewerb und Auswahlphase) ist der Teilnahmeantrag (Bewerbung) und die Nachweise der Eignung (vgl. Eignungskriterien und Bewertungsmatrix) einzureichen. Anhand der vorgelegten Unterlagen wird festgestellt, welche Unternehmen die Eignungsanforderungen erfüllen und für die 2. Stufe ausgewählt werden.
In der 2. Stufe (Angebots- und Verhandlungsphase) ist von den Unternehmen, die zu den Verhandlungen eingeladenen werden, zunächst ein erstes unverbindliches Angebot und im Anschluss an die Verhandlungsgespräche ein überarbeitetes finales Angebot einzureichen.
Die Entscheidung über den Zuschlag erfolgt auf Basis der Verhandlungsgespräche und den finalen Angeboten nach den vorher festgelegten Zuschlagskriterien.